Musikalische Bildwanderungen

Audio-visuelle Erkundung gemalter Bildwelten

Auf 99 Exemplare limitierte, handsignierte und -nummerierte DVD-Auflage

Musikalische Bildwanderung Nr.1/06../..DVD ca. 60 Min.

Ästhetische Erlebnisqualitäten im Spannungfeld zwischen Semantik und Syntax.

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Musikalische Bildwanderung Nr.2/06../..DVD ca. 55 Min.

Im Mittelpunkt steht der vierteilige Kreuzzyklus mit den Werken “Der Schmerz”, “Die Trauer”, “Die Hoffnung” und “Der Triumph”

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Musikalische Bildwanderung Nr.3/06../..DVD ca. 58 Min.

Ästhetische Erlebnisqualitäten im Spannungfeld zwischen Semantik und Syntax.

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„Musikalische Bildwanderungen“

Verbale und bildhafte Aussagen zu Werken der Bildenden Kunst gibt es wie Sand am Meer. Mehr oder weniger sachund fachgerechte Äußerungen von Kunstwissenschaftlern oder -Kritikern füllen Bildbände und Fernsehsendungen in erschöpfender Weise. Da drängt sich geradezu die Frage auf, ob es nicht neben den verstandesmäßigen noch andere, also emotionale Möglichkeiten gibt, sich ein gemaltes Bild zu erschließen. Die gute, alte, über Kopf und Herz wirkende Bildbetrachtung – ohne alles erklärende Beiwerk – ist die klassische Methode, die auch weiterhin Bestand haben wird. Zumal dann, wenn es um gegenständliche, also über den Inhalt zu „verstehende“ Bilder geht, fährt man oftmals gut damit.

 

Wenn es jedoch um ungegenständliche Werke oder um zwischen Semantik und Syntax angesiedelte Bildwelten geht, bleibt vielen Menschen der Zugang erschwert oder gar verschlossen. Und hier ist es die Musik, die als Schlüssel den Eintritt in neue Erlebnisräume ermöglicht. Um beim analogen Beispiel des „Aufschließens“ zu bleiben: Eine tiefe und überzeugende Bilderfahrung ist jedoch nur dann möglich, wenn der Schlüssel auch „passt“; das heißt, wenn es die für das jeweilige Bild geeignete Musik ist. Dann aber erschließt sich dem ganzheitlich Aufnehmenden diese neue symbiotisch gesteigerte Bilderfahrung in ihrer großen Fülle.

Die filmischen Möglichkeiten

Eine „Musikalische Bildwanderung“ ist allerdings mehr, als ein Zusammenbringen von Bild und passender Musik. Das Bild muss der Musik gewissermaßen entgegenkommen, indem es ein wesentliches Merkmal derselben aufnimmt – die Eigenschaft der zeitlichen Abfolge; erst die Transformation des Bildes mit filmischen Mitteln in eine neue musikverwandte und damit kompatible Komponente ermöglicht ein Aufeinandereingehen dieser nun parallel verlaufenden Erlebnisspuren. Nur so erlauben die musiktypischen (Rhythmus, Tonhöhen und -farben, Lautstärke usw.) und bildnerischen Parameter (Form, Farbe, Größenverhältnisse und dergl.) ein „Andocken“ in adäquater und einer die Gesamtwirkung optimierenden Weise.

Aber auch noch auf eine andere Art prägen die filmischen Mittel den Charakter der Musikalischen Bildwanderungen; jeder aus dem Gesamtbild heraus vergrößerte Ausschnitt ist ein eigenständiges Bild von hoher Qualität.

 

So hält diese DVD für den kunstinteressierten Betrachter eine Fülle von künstlerisch hochwertigen Einzelbildern bereit; es wäre also denkbar, ein Standbild eine Zeit lang auf dem Bildschirm – man denke nur an den künftigen Flachbildschirm, der wie ein gerahmtes Bild an der Wand hängt – zu zeigen und wirken zu lassen. Es wäre ein „digitaler Wechselrahmen“.

Eine Musikalische Bildwanderung ist also mehr, als ein gefilmtes und mit Musik unterlegtes Werk der Bildenden Kunst; es ist ein Schritt in die Richtung zu einem Gesamtkunstwerk, dem Zusammenwirken syntaktischer Phänomene durch den Einsatz audio-visueller Mittel, wie sie die heutigen technologischen Möglichkeiten – man möchte sagen: endlich – erlauben.

Um den künstlerischen Wert der Musikalischen Bildwanderungen zu unterstreichen, wurde die Auflage auf 99 beschränkt, auch um damit die editionale Verwandtschaft zu den ebenfalls in der Auflage limitierten Werken der Druckgraphik zu verdeutlichen. Jede einzelne DVD ist handsigniert und -nummeriert und somit als Einzelexemplar der Edition kenntlich gemacht und garantiert.